Die UBWG Fraktion hat sich in mehreren Pressemitteilungen über die kritische Finanzsituation der Stadt Mettmann geäußert und auch detailliert begründet warum sie diesem Haushaltsplan nicht zustimmen konnte. Mit der jetzt vorliegenden Stellungnahme des Landrates sieht sich die UBWG Fraktion mit ihrer kritischen Haltung zur Finanzsituation der Stadt Mettmann mehr als bestätigt. Der Landrat als Aufsichtsbehörde ermahnt nämlich die Stadt bestehende Standards konsequent auf Reduzierung zu untersuchen. Der Landrat stellt besorgniserregend die Steigerung der städt. Verschuldung fest.
Die Pro-Kopf-Verschuldung Mettmanns liegt bei 3.648 Euro und ist damit Spitzenreiter im Kreis Mettmann.Der Durchschnittsprokopfverschuldung liegt nämlich im Kreis Mettmann bei 1.504 Euro.Und dabei muss berücksichtigt werden, dass Kosten für die Sanierung der Stadthalle oder der Bau einer Gesamtschule noch gar nicht im Etat erfasst sind. Auch die neue Feuerwache ist nur zu einem geringen Teil im Investitionsprogramm veranschlagt. Die UBWG kritisiert, dass der Bürgermeister in seinem Wahlprogramm u.a. angekündigt hat, die Schulden zu reduzieren.
Und genau das Gegenteil tritt mit seiner Finanzpolitik ein. Die UBWG wartet seit Wochen darauf vom Bürgermeister und von der Kämmerin eine Aussage zu bekommen wie denn die Gesamtschule finanziert werden soll.

Mfg H.G.Kampen
Fraktionsvorsitzender

   
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